Schöne Erlebnisse und traurige Erfahrungen

Leider  nehmen  einige Leute Katzen oder Hunde auf und melden  diese  nicht als  Fundtier, weil  sie denken, dass das Tier kein Zuhause hat oder ausgesetzt wurde. Wer ein Haustier findet, muss das dem zuständigen Ordnungsamt, Tierschutzverein  oder  der Polizei  melden.

Kater Tarzan wurde seit Juni 2010 in Norderstedt vermisst. Zehn Monate später wurde Tarzan 60 km entfernt bei einem Tierarzt in Neumünster als Fundtier vorgestellt. Da Tarzan gechippt war, konnte die Halterin festgestellt werden. Der Finder machte allerdings Probleme und gab den Kater zum vereinbarten Treffpunkt nicht raus. Die Halterin ging mit Pass und Chipunterlagen zur Polizei und erstattete Anzeige wegen Fundunterschlagung. Nach mehreren Anläufen konnte die Polizei den Kater sicherstellen. Die Halterin konnte durch Unterlagen beweisen, dass sie die rechtmäßige Besitzerin von Kater Tarzan ist und ihn glücklich mit nach Hause nehmen.


Kater Findus verschwand in Henstedt-Ulzburg. Monate später wurde er Dauergast bei einer Familie im 20 km entfernten Hartenholm. Die Familie meldete dieses dem Tierschutzverein. Dadurch konnte Kater Findus wieder nach Hause gelangen.

 

Katze Thea wurde sie bei einer nächtlichen Suchaktion morgens um 4 Uhr ca. 500 m von Zuhause entfernt gefunden. Als Thea ihre Besitzer rufen hörte, kam sie laut miauend aus aus dem Gebüsch. Scheinbar hatte sie den kurzen Weg nicht alleine zurück gefunden. 

 

Kater Felix aus Henstedt-Ulzburg kam nach seinem Ausflug nicht zurück. Trotz umfangreicher Suche war er nicht aufzufinden. Nach  2 Wochen stolzierte der Kater einfach wieder durch die Tür, so als ob nichts geschehen wäre. Er war gepflegt und wirkte satt und zufrieden und war jetzt öfters mal einige Zeit weg. Vielleicht hatte er ein zweites Zuhause gefunden. Unser Tipp: Sollten Sie vermuten Ihre Katze hat noch ein zweites Zuhause binden Sie ihr ein Halsband mit Sicherheitsverschluss und Adressanhänger um. 

 

Kater Krümel aus Norderstedt kam von seinem nächtlichen Ausflug verletzt nach Hause. Der Tierarzt stellte fest, dass es keine Verletzungen waren, die er sich selber zugezogen haben konnte. Es waren gerade, saubere Schnitte, die mit einer Klinge oder einem Skalpell fachgerecht vorgenommen wurden. Die Vermutung liegt nahe, dass ihm jemand das Fell abziehen wollte. Gruselig, aber auch dies ist eine wahre Begebenheit.

 

Der Norweger-Kater Lord Nelson verschwand an einem kalten Wintertag. Das Grundstück hatte einen ausbruchsicheren Zaun, trotzdem war und blieb er verschwunden. Im Frühjahr bekam der Halter die schreckliche Erkenntnis, dass der Kater auf dem zugefrorenen Gartenteich eingebrochen und ertrunken war. 


 

Der 16-jährige Kater Carlo aus Norderstedt kam von seinem Spaziergang nicht zurück. Alle Suchaktionen der Besitzer waren erfolglos. Zwei Wochen später tauchte Carlo ausgehungert und ausgetrocknet wieder auf. Er musste irgendwo eingesperrt gewesen sein. Leider überlebte der Kater dies nicht.  

 

Die acht Monate alte gechippte Hündin Amy verschwand auf einem Sommerfest in Norderstedt. Der Halter ließ  sie nur für wenige Sekunden aus den Augen, plötzlich war Amy verschwunden. Die örtliche Presse brachte einen Bericht mit einem Foto von der kleinen Hündin. Ein Leser erkannte Amy und teilte mit, dass er den Hund zusammen mit einem Pärchen und Kinderwagen mittags gegen 13 Uhr regelmäßig beim Einkaufen sehe. Amy's Herrchen legte sich auf die Lauer und hatte bereits am  zweiten Tag Glück. Am angegebenen Ort erschien das Pärchen mit Kinderwagen und Amy, die sich sichtlich freute ihr Herrchen wieder zu sehen. Die Diebe erzählten, dass sie den Hund aus dem Ausland hätten. Amy’s Herrchen war jedoch energisch und drohte mit der Polizei. Das Beweismittel, also den Chip, trug Amy bei sich. Die beiden gaben schließlich zu, den Hund vom Sommerfest mitgenommen zu haben.

 

Der Neufundländer Balou war ein stattlicher sechsjähriger Rüde. Er wohnte mit einem weiteren Neufundländer bei einer Familie auf einem 3.000 qm großem Grundstück. Dieses war von einem 1,80 m hohen Zaun umgeben, die Gartenpforte war geschlossen  aber nicht verriegelt. Wie jeden Abend wurde Balou noch einmal kurz in den Garten gelassen. Nach 10 Minuten kam er immer wieder zurück, außer an diesem Abend. Nach einer halben Stunde machte sich die Familie auf die Suche. Die Gartenpforte war noch geschlossen aber Balou war verschwunden. Über den hohen Zaun konnte er nicht gesprungen sein,  da er mit seinem 85 kg - Gewicht zu schwer war. Die Familie erstattete Strafanzeige wegen Diebstahl. Das Verfahren wurde nach 4 Wochen eingestellt, da weder Polizei, Stadtreinigung, Förster noch Tierschutzvereine den gechippten Balou gefunden haben. Balou ist nie wieder nach Hause gekommen.

 

Katze Scully aus Paderborn war wie jedes Jahr mit Ihrer Familie im Wohnmobil auf dem Weg in den Urlaub nach Dänemark. Auf dem Autobahnparkplatz Holmmoor bei Quickborn  machte die Familie Rast. Als sie wieder zum Parkplatz gingen, fanden sie ihr Wohnmobil aufgebrochen vor, die Tür stand offen und Katze Scully war verschwunden. Die Suche verlief erfolglos und die Familie  fuhr weiter Richtung Dänemark. Auf dem Rückweg und auch noch später suchte die Familie vergeblich auf dem Rastplatz nach Scully.

12 Monate nach dem Verschwinden von Scully entdeckte die Tierheilpraktikerin Ingrid H. aus Norderstedt eine fremde Katze auf Ihrem Grundstück, die sich am Futter der eigenen Katzen bediente. Einige Wochen später war die getigerte Katze eingezogen. Der Tierarzt  stellte fest, dass die Katze gechippt war und erfuhr durch TASSO, dass sie seit 15 Monaten in Paderborn vermisst wurde. Fünf  Stunden später standen im Wohnzimmer der Tierheilpraktikerin drei erwachsene Menschen und weinten vor Glück. Auf dem Sofa saß Scully und freute sich, als sie die vertrauten Stimmen hörte und lief Ihrer Familie miauend entgegen. 


 

Sheltie-Rüde Max verschwand vom Grundstück in Wedel durch einen defekten Zaun. Die Halterin informierte Tierheime und Polizei und plakatierte auch noch Monate später alle möglichen Außenbereiche immer wieder mit Suchplakaten ihres Hundes. Nach sechs Monaten erhielt sie einen Anruf von einem Bauern aus dem Kreis Pinneberg. Bei ihm käme seit ca. drei Monaten jeden Tag ein Hund, der dem gesuchten Sheltie ähnlich sah und der sich am Katzenfutter bediente. Die Besitzerin fuhr am nächsten Tag zum Bauernhof. Tatsächlich war es Sheltie Max und er ließ sich problemlos mit nach Hause nehmen.