Wie kann ich mein Tier schützen

Lassen Sie Ihr Haustier beim Tierarzt mit einem Mikrochip (Transponder) kennzeichnen. Damit Ihr Tier gefunden wird, muss es registriert werden. Falls der Tierarzt die Registrierung nicht vornimmt, machen Sie es unbedingt selbst. Die Registrierung ist kostenlos und kann online oder auch per Post vorgenommen werden. Mit einem Chip lässt sich jedes Tier eindeutig identifizieren und kann umgehend wieder zum Besitzer gelangen. Ein nicht registriertes Tier kann, wenn überhaupt,  nur sehr schwer an den Besitzer zurück vermittelt werden.

 

Adressen für die Registrierung: 

Deutsches Haustierregister

TASSO

 

Gewohnheiten und Rituale: Gewöhnen Sie Hunde und Katzen an ein typisches Geräusch, an dem sie erkennen, dass es z. B. Futter gibt. So können Sie bei Suchaktionen dieses Geräusch zum Anlocken nutzen. Tiere gewöhnen sich schnell daran zu kommen, wenn z.B. die Futterpackung oder die Futterschale klappert.

                                                                  

Machen Sie Fotos von Ihrem Tier.  Viele Tierhalter haben keine Fotos von ihrem Tier, die  sich zur Identifizierung eignen. Heute besitzt fast jeder eine Digitalkamera. Machen Sie gute Bilder auf denen individuelle Merkmale zu erkennen sind. Das Gesicht und der gesamte Körper müssen gut zu erkennen sein. Achten Sie  bei schwer identifizierbaren Katzen (nur schwarz,  nur weiß,  ganz normales Tigermuster usw.) darauf, Besonderheiten zu finden. Notieren Sie sich am besten einige typische Merkmale.  Auch wenn  Sie Ihr Tier täglich sehen:  Wenn es erst einmal weg ist werden Sie feststellen, dass es gar nicht leicht ist, aus der Erinnerung zu sagen, welche Pfote wie viel weiß oder schwarz enthält. Oder ob Ihr Tier weiße oder schwarze Barthaare  hat. Wenn Ihr Tier gefunden wird, können Sie  anhand der Fotos beweisen, dass Sie der Besitzer sind. Sonst kann es bei der Rückgabe Probleme geben, ganz besonders, wenn Ihr Tier nicht gechippt ist.

Binden Sie Ihren Hund NIE vor Geschäften an und lassen Sie ihn auch nicht unbeaufsichtigt im Garten.

 

Decken Sie grundsätzlich Ihre Regentonnen ab. Diese sind schon öfter zum Verhängnis von Katzen geworden, die  aus Neugierde hochsprangen und reinfielen, nicht wieder heraus konnten und elendig ertranken.

 

Teiche: Legen Sie die Teiche so an, dass Tiere wieder raus kommen können. Ein Uferbereich eignet sich dafür besonders gut. Dieses betrifft nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch andere Gartentiere wie z. B. Igel. Decken Sie zugefrorene Teiche gegen Einbruchgefahr ab oder machen Sie die Teiche unzugänglich für Tiere. 

 

Grundstücke sichern: Sorgen Sie dafür, dass Fremde nicht einfach Ihr Grundstück betreten können. Zäunen Sie Ihr Grundstück ein. Schließen Sie Ihre Gartenpforte ab oder installieren Sie Klingel und Summer zum Öffnen von Tür und Tor.

 

Freigang einschränken: Lassen Sie Ihre Katzen nachts nicht raus. Versuchen Sie, den Freigang einzuschränken, in dem Sie Ihre Katzen nur noch ein- oder zweimal am Tage rauslassen. Möglichst vor den Mahlzeiten, damit die Katze sich nicht zu lange und zu weit entfernt. 

 

Mehrere Hunde oder Katzen verschwinden zeitgleich. Wenn bei Ihnen oder Ihrer Nachbarschaft mehrere Tiere verschwunden sind, geben Sie uns dieses bitte auf. Dies sind Hinweise, dass professionelle Tierfänger unterwegs sein könnten. 

 

Achten Sie auf Transporter und Kombis, die langsam durch Ihre Straßen fahren. Notieren Sie sich bei Auffälligkeiten KFZ-Kennzeichen, Datum und Uhrzeit.

Achtung! Bei telefonischen Haushalts- oder Meinungsumfragen wird ganz beiläufig gefragt, ob Hunde oder Katzen im Haushalt leben. Beantworten Sie diese Fragen nicht. Fragen Sie nach Namen und Telefonnummer des Marktforschungsinstitutes und des Auftraggebers.

 

Straßensammlungen:  Stehen Sie Haus- und Straßensammlungen grundsätzlich kritisch gegenüber. 

Mit Inkrafttreten des Kreislaufwirtschaftsgesetzes am 1.6.2012 müssen alle gewerblichen und gemeinnützigen Sammlungen gem. §§ 17 und 18 drei Monate vor Beginn bei den zuständigen Behörden zur Überprüfung der Zulässigkeit angezeigt werden. Jeder, der sich durch „wilde Sammler” belästigt fühlt, kann bei der unteren Abfallentsorgungsbehörde des Kreises Segeberg unter der Rufnummer 04551 951730 oder 04551 951524 sowie im Service Center beim WZV unter 04551 9090 anrufen. Sie stehen im intensiven Austausch mit der Polizei und werden versuchen, die Sammler vor Ort zu kontrollieren. Eine Pressemitteilung dazu finden Sie im Downloadbereich.

 

Lassen Sie Ihre Tiere vorsichtshalber vor, während und und einige Tage nach der Sammlung nicht unbeaufsichtigt raus. Auch Katzen nicht, auch wenn die eine oder andere sich lautstark beschwert.